MOSES MENDELSSOHN STIFTUNG
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Veranstaltungskalender

Filme, Führungen, Veranstaltungen und vieles mehr. Hier finden Sie unsere Events der nächsten Monate.

Ausstellung
12 September
Ausstellung "Starke Wurzeln: Ein botanischer Dialog zwischen den Generationen" - bis 28. Februar 2026
Eine poetische Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Botanische Zeichnungen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts werden neu interpretiert, um Erinnerung, Migration und die stille Kontinuität der Natur über Generationen hinweg sichtbar zu machen. Auf der Frauengalerie der Synagoge der Klaus tritt die israelische Künstlerin Hili Noy (geb. 1986) in einen visuellen und emotionalen Dialog mit ihrer verstorbenen Großmutter Alice (Dina) Mischkowski (1925–2006), Tochter einer Halberstädter jüdischen Familie. Pflanzen brauchen Wurzeln. Menschen ebenso. Kurator: Dr. Ido Lahav Noy
Starke Wurzeln: Ein botanischer Dialog zwischen den Generationen Eine poetische Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Botanische Zeichnungen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts werden neu interpretiert, um Erinnerung, Migration und die stille Kontinuität der Natur über Generationen hinweg sichtbar zu machen. Auf der Frauengalerie der Synagoge der Klaus tritt die israelische Künstlerin Hili Noy (geb. 1986) in einen visuellen und emotionalen Dialog mit ihrer verstorbenen Großmutter Alice (Dina) Mischkowski (1925–2006), Tochter einer Halberstädter jüdischen Familie. Pflanzen brauchen Wurzeln. Menschen ebenso. Kurator: Dr. Ido Lahav Noy
12.09.2025 / 00.00 Uhr
Ausstellung
12 September
Ausstellung "HAMSA" - bis 28. Februar 2026
Die Ausstellung „HAMSA“ widmet sich der geöffneten Handfläche mit ihren fünf Fingern, einem der verbreitetsten Motive in der darstellenden, volkstümlichen und populären Kultur. Die offene Handfläche mit den fünf Fingern (ebenso die Zahl fünf) als Zeichen der Quelle für Heilung und guter Gesundheit sowie Fruchtbarkeit hat große Bedeutung in vielen Kulturen, besonders in jüdischen und muslimischen Traditionen. Als ein Symbol für Schutz und Glück, wird sie oft als Amulett oder Talisman verwendet, um negative Kräfte abzuwehren sowie ihrem Eigentümer Segen und Glück zu bringen. Kuration: Dr. Ido Lahav Noy Eine Ausstellung organisiert durch die Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt.
Die Ausstellung „HAMSA“ widmet sich der geöffneten Handfläche mit ihren fünf Fingern, einem der verbreitetsten Motive in der darstellenden, volkstümlichen und populären Kultur. Der Titel der Ausstellung ist programmatisch, denn es werden genau fünfhundertfünfundfünfzig verschiedene Hamsas gezeigt – eine typologische Zahl – in vielfältigen Varianten von Objekten und Medienkunstwerken. Die offene Handfläche mit den fünf Fingern (ebenso die Zahl fünf) als Zeichen der Quelle für Heilung und guter Gesundheit sowie Fruchtbarkeit hat große Bedeutung in vielen Kulturen, besonders in jüdischen und muslimischen Traditionen. Als ein Symbol für Schutz und Glück, wird sie oft als Amulett oder Talisman verwendet, um negative Kräfte abzuwehren sowie ihrem Eigentümer Segen und Glück zu bringen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von elf israelischen, amerikanischen und niederländischen Künstlern. Diese Arbeiten werden begleitet von einer Komposition/Collage aus hunderten populären Hamsas aus den Läden der Jerusalemer Altstadt. Sie stehen für lokale Traditionen und kulturellen Austausch. HAMSA | Heb. | Arab. - Kurator: Dr. Ido Lahav Noy Beteiligte Künstlerinnen (in alphabetischer Ordnung): Hannan Abu-Hussein | Linda Lieff Altbef | Andi LaVine Arnovitz | Sarah Benninga | Zenab Garbia | Rinat Gilboa | Nechama (Ken) Goldman | Lenor Mizrahi-Cohen | Yifat Naim | Hili Noy | Noga Zohar Die Ausstellung „HAMSA“ wird in  beiden Häusern des Museums präsentiert. Ausstellungsort: Berend Lehmann Museum (Klaus, Rosenwinkel 18 und Mikwenhaus, Judenstr. 25/26, 38820 Halberstadt). Dauer: 12. September 2025 - 28. Februar 2026 Foto: Hili Noy Eine Ausstellung organisiert durch die Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt.   
12.09.2025 / 16.30 Uhr

Stiftung Moses Mendelssohn Akademie
Berend Lehmann Museum in der Klaus und im Mikwenhaus
Rosenwinkel 18 und Judenstraße 25/26
D-38820 Halberstadt

Klavierabend im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - 27.01.2026
27 January
Klavierabend im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - 27.01.2026

Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus laden wir zu einem Klavierabend mit Musik von Gideon Klein, Morton Feldman und Mireia Vendrell ein.

Der Abend wird von der Pianistin Mireia Vendrell gestaltet, die klassische Interpretation und Improvisation miteinander verbindet. Im ersten Teil des Konzerts steht die Klaviersonate von Gideon Klein im Mittelpunkt, die 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt entstand. Gideon Klein (1919–1945) war ein tschechisch-jüdischer Komponist und Pianist; er verstarb im Konzentrationslager Fürstengrube unter ungeklärten Umständen. Der zweite Teil nimmt Morton Feldmans (1926–1987) „Last Pieces“ als Ausgangspunkt. Dieses Stück zählt zu den Frühwerken des US-amerikanischen Komponisten.

Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus laden wir zu einem Klavierabend mit Musik von Gideon Klein, Morton Feldman und Mireia Vendrell ein.

Der Abend wird von der Pianistin Mireia Vendrell gestaltet, die klassische Interpretation und Improvisation miteinander verbindet. Im ersten Teil des Konzerts steht die Klaviersonate von Gideon Klein im Mittelpunkt, die 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt entstand. Gideon Klein (1919–1945) war ein tschechisch-jüdischer Komponist und Pianist; er verstarb im Konzentrationslager Fürstengrube unter ungeklärten Umständen. Der zweite Teil nimmt Morton Feldmans (1926–1987) „Last Pieces“ als Ausgangspunkt. Dieses Stück zählt zu den Frühwerken des US-amerikanischen Komponisten.

Mireia Vendrell ist Pianistin und Komponistin. Ihre Musik entsteht aus den über Jahre erlernten Bewegungen des Körpers am Klavier. Klassische Gesten der Klavierliteratur verdichten sich zu polyphon geschichteten Klangräumen mit Bezügen zu Minimal Music, Jazz und experimenteller Musik. Das Klangspektrum des Instrumentes erweitert sie durch sogenannte extended techniques, darunter Geräusche im Inneren des Flügels und Präparationen der Saiten. Ihre Musik ist eine persönliche Ausdrucksform jenseits von Sprache – getragen von der Erfahrung und Liebe zur Musik.

Inhaltlich ergänzt wird der musikalische Abend durch einen Wortbeitrag der Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge.

Eine Veranstaltung der Moses Mendelssohn Akademie, des Berend Lehmann Museums und der Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge.

 
27.01.2026 / 18.00 Uhr

Kammerbühne des Harztheaters
Spiegelstr. 20a
38830 Halberstadt

Kostenfreie Veranstaltung. Keine Anmeldung erforderlich.

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